Startrechtstreit beigelegt
Hintergrund war der zahlreiche Einsatz von deutschen Sportlern für den SKV in den Wettkampfjahren von 2005 bis 2007. Hierbei erkämpften die Sportler für den Drachenbootclub Beider Basel und für die Schweizer Nationalmannschaft zahlreiche internationale Titel. Insbesondere bei der Club Crew Championship 2007 in Geradmer (FRA) waren die deutschen Paddler unter Schweizer Flagge das dominierende Team der WM.
Beide Kanuverbände sind sich nach Prüfung der nationalen und internationalen Bestimmungen einig, dass die ausgestellten Freigaben jeweils nur für ein Jahr Gültigkeit besaßen und für 2008 keine Anträge gestellt wurden.
Da auf Grund der bis dato ungeklärten Lage mit dem Aufbau der Schweizer Nationalmannschaft incl. der deutschen Sportler bereits begonnen wurde, sind die beiden Spitzenverbände sich einig, dass dieses Versäumnis nicht auf dem Rücken der Sportler ausgetragen werden darf. Daher haben sich der DKV und der SKV dahingehend geeinigt, dass die für 2007 freigegebenen deutschen Sportler für die ICF Dragonboat World Championship 2008 in Poznan letztmalig eine Starterlaubnis erhalten.
Weiterhin stimmt das Präsidium des Deutschen Kanu-Verbandes dem Vorschlag der Ressortleitung zu, abweichend von der WKB 1.4.5.2 den betroffenen Athletinnen und Athleten eine Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft 2008 in Berlin zu ermöglichen, damit sich diese Sportler mit Ihrem Verein für die ICF Club Crew Championship 2009 in Uslan (KOR) qualifizieren können. Hierzu Wolfgang Behn, Ressortleiter Kanu-Drachenboot im DKV:" Ich bin froh, dass wir dieses seit langer Zeit diskutierte Thema nun im Sinne des Sportes endlich einvernehmlich zwischen den beiden Verbänden geregelt haben. Es freut mich besonders, dass wir den Sportlerinnen und Sportlern durch die Präsidiumsentscheidung eine nahtlose Perspektive über 2008 hinaus bieten können, den Spitzensport auf internationaler Ebene betreiben zu können.
Ich würde mich sehr freuen, wenn unsere jetzige Nationalmannschaft in 2009 durch diese Athleten verstärkt werden kann, um auch in Taiwan auf den World Games wieder große Erfolge zu feiern zu können."


