Kanu-Slalom

Kanu-Slalom ist eine der beiden olympischen Kanudisziplinen. Bei dieser Sportart, wird eine mit Toren versehene Wildwasserstrecke binnen kürzester Zeit möglichst fehlerfrei befahren. Auf der ca. 350 m langen Strecke werden 18 bis 25 Tore ausgehängt, davon sechs Aufwärtstore. Abwärtstore (grün-weiß) werden mit, Aufwärtstore (rot-weiß) gegen die Hauptfließrichtung des Flusses befahren. Das Berühren eines bzw. beider Torstäbe wird mit zwei Strafsekunden, das Auslassen oder fehlerhafte Befahren eines Tores wird mit 50 Strafsekunden bestraft, welche zur Fahrtzeit dazu addiert werden.

Es gibt Kajak- und Canadier-Disziplinen. Der Kajak wird sitzend mit einem Doppelpaddel, der Canadier kniend mit einem Stechpaddel gefahren. Die Boote müssen mindestens 3,50m lang, 60cm breit sein und 8 kg wiegen.

In Sachsen werden jedes Jahr zahlreiche Wettkämpfe ausgetragen. Die Bandbreite reicht von Nachwuchswettkämpfen auf einfachen Flüssen bis hin zu internationalen Wettkämpfen auf schwerem Wildwasser. Das Zentrum ist Leipzig mit der nahe gelegenen Wildwasseranlage, dem Kanupark Markkleeberg. Die künstliche Wildwasserstrecke ist eine der modernsten Anlagen der Welt.

5. September 2016

Franz Anton verpasst Medaille knapp / Schröder Bettge im Gesamtweltcup auf Platz zwei

Franz Anton (Leipzig) schrammt beim vierten Weltcup der Slalom-Kanuten in Prag, mit Platz vier, knapp am Podest vorbei. David Schröder & Nico Bettge (Leipzig) sichern sich […]
29. August 2016

Bronze für Hecht/Weber und Lehrach/Tuchscherer bei U23-EM in Slowenien

Bei den Junioren- und U23-Europameisterschaften im Kanu-Slalom in Solkan (Slowenien) haben die sächsischen Zweierbesatzungen mit Niklas Hecht und Alexander Weber sowie Fritz Lehrach und Lennard Tuchscherer […]
11. August 2016

Anton/Benzien verpassen Olympiamedaille um drei Zehntelsekunden

Am letzten Finaltag der olympischen Kanu-Slalom-Wettbewerbe in Deodoro haben die Leipziger Weltmeister Franz Anton/Jan Benzien den vierten Platz im Canadier-Zweier belegt. Europameisterin Melanie Pfeifer (Augsburg) wurde […]
3. Juni 2016

Schröder/Bettge holen sich in der Slowakei die EM-Bronzemedaille

Die Leipziger David Schröder und Nico Bettge haben bei den Kanu-Slalom-Europameisterschaften in Liptovský Mikuláš (Slowakei) die Bronzemedaille gewonnen. Die Augsburgerin Melanie Pfeifer bescherte dem Team des Deutschen Kanu-Verbandes (DKV) den Titel im Kajak-Einer. In den Teamwettbewerben kamen Silber und Bronze hinzu.
14. Mai 2016

EM-Bronze für Herzog und Stöcklin

Die Canadier-Einer-Mannschaft der Damen bescherte dem Team des Deutschen Kanu-Verbandes (DKV) am Abend des ersten Finaltages der Kanu-Slalom-Europameisterschaften in Liptovský Mikuláš (Slowakei) eine bronzene Plakette. Der Augsburger Hannes Aigner hatte zuvor die Bronzemedaille im Kajak-Einer gewonnen.
11. Mai 2016

Slalom-Kanuten in der Slowakei auf EM-Medaillenjagd

Mit den am Freitag in Liptovský Mikuláš (Slowakei) beginnenden Europameisterschaften liegt der erste internationale Saisonhöhepunkt im Olympiajahr vor den sächsischen Slalom-Kanuten.
17. April 2016

DKV Olympia-Qualifikation Kanuslalom 2016

Rennen 3 und 4 in Markkleeberg – 16. und 17. April | Auf nach Rio! Auf der Markkleeberger Heimstrecke machten es die Leipziger Anwärter auf die begehrten Olympiatickets noch einmal extrem spannend. Als lachendes Team konnte am Ende der C2-Weltmeister des Jahres 2015 mit den brasilianischen Tänzerinnen posieren. Franz Anton und Jan Benzien entschieden die Qualifikation im 4. Rennen mit einer makellosen Fahrt für sich.
15. April 2016

Olympia-Ticketvergabe im Kanupark Markkleeberg | Eintritt frei!

Mit den Rennen drei und vier der nationalen Olympiaqualifikation fällt für die deutschen Slalom-Kanuten am kommenden Wochenende in Markkleeberg die Entscheidung um die fünf Tickets nach Rio de Janeiro. Die Finalentscheidungen der Rennen werden live im Internet übertragen.
8. April 2016

Olympia-Qualifikation beginnt am Samstag in Augsburg

Mit Teil eins der nationalen Olympia-Qualifikation in Augsburg beginnt für die deutsche Kanu-Slalom-Elite am Samstag der Ernst der Olympiasaison 2016. Die vier Rennen innerhalb von neun Tagen – Teil zwei folgt eine Woche später in Markkleeberg – sind eigentlich schon der zweite Jahreshöhepunkt, denn für die Spitze geht es im Olympiajahr nur um die Teilnahme an den Rio-Entscheidungen Anfang August. Der Verlauf der diesjährigen Saison entscheidet sich schon sehr früh.