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Sächsische Kanuten zu Gast in Dänemark

Für die RG Sachsen waren das Hannah Krah (WSV „Am blauen Wunder“ Dresden), Lena Münch (Kanu Verein Laubegast), Julia Dornbusch (Kanu Club Dresden), Annalene Sammler (SC DHfK Leipzig), Lion Waurich und Arno Strauch (beide WSV „Am blauen Wunder“ Dresden), Moritz Zoske (Kanu Club Dresden) und Max Korehnke (SG Lauenhain). Für die Renngemeinschaft Deutschland starteten Marie Thielemann (SC DHfK Leipzig), Paul Bohlmann und Florian Kiock (beide Kanu Club Dresden), Franz Schwarzbach (Kanu Verein Laubegast)und Benedikt Bachmann (WSV „Am blauen Wunder“ Dresden). Komplettiert wurde die RG Deutschland durch Sportler des Landes-Kanu-Verbandes Berlin (Rebekka Maeß, Finn Jopek, Claas Gebhard und Tobias Walz) und einer Sportlerin des Landes Kanu Verbandes Sachsen-Anhalt (Sabrina Düngel).
Nach einer 700 Km langen Anreise ging es für die Sportler und Betreuer erst einmal darum, die Zelte aufzubauen und einen Platz für die Boote zu finden. Die sächsischen Sportler staunten nicht schlecht, als auf dem Zeltplatz der Landestrainer Sachsens, Alexander Schuck, neben ihnen sein Zelt aufbaute. Er hatte seine Urlaubsfahrt so gelegt, dass er drei Tage hier verbringen konnte, um sich die Rennen der sächsischen Aktiven anzusehen. Nach dem das Aufbauen abgeschlossen war, ging es für die Sportler nochmal aufs Wasser, um sich mit der Weltcupstrecke von Kopenhagen vertraut zu machen. Die Sportler fanden die Strecke und das Gewässer prima. Das Wetter tat das seine um den Anreisetag abzurunden und so endete der erste Tag des Ausfluges nach Kopenhagen mit einem phantastischen Sonnenuntergang über der Regattastrecke.
Am Freitag hieß es dann vormittags noch leichte Paddeleinheiten zu absolvieren, bevor es am Nachmittag mit dem Wettkampf losging. Hier standen jetzt die Vorläufe und sogar zwei Finalläufe über die 1000m Distanz auf dem Programm. Eines dieser beiden Finals fand mit deutscher Beteiligung statt. Bei den Junioren ging der K4 der RG Deutschland, in der Besetzung Claas Gebhard, Finn Jopek, Franz Schwarzbach und Paul Bohlmann, an den Start. Dieses Boot holte die erste Medaille für die Gäste aus Deutschland, denn sie erpaddelten sich die Silbermedaille. Der erste Wettkampftag verlief aus Sicht der Mannschaftsleiter (RG Deutschland Hans Eiche und RG Sachsen Lars Seibt) sehr erfreulich und ließ auf mehr hoffen.

Am Samstag dann fanden am Vormittag die Vorläufe über die 500m und am Nachmittag die Vorläufe über die 200m, sowie die Finals über die 1000m statt. Auch diese Finals wurden wieder durch Sportler der RG Deutschland komplettiert. Neben sehr guten Platzierungen gab es auch hier wieder Medaillen. So gewann Rebekka Maeß im K1 die Bronzemedaille. Das gleiche gelang ihr auch im K2 mit ihrer Zweierpartnerin Marie Thielemann. Bronze gewann auch der K2 Finn Jopek, Claas Gebhard und verwies damit das zweite deutsche Boot in der Besetzung Florian Kiock und Franz Schwarzbach auf Platz 4. In der Leistungsklasse erpaddelte sich der K2 der Herren in der Besetzung Benedikt Bachmann und Tobias Walz einen guten 5. Platz. Für die vierte Medaille an diesem Wettkampftag sorgte Sabrina Düngel in ihrem Einer, sie gewann Gold. Es war also wieder ein erfolgreicher Wettkampftag mit 4 Medaillen für die RG Deutschland und vielen Finaleinzügen der Sportler.
Am dritten Wettkampftag gab es dann die Finals über die 200 und 500m. Auch hier sollte es wieder neben vielen guten Platzierungen auch Medaillen geben. So konnte der K2 mit Marie Thielemann und Rebekka Maeß über 500m Bronze und über 200m sogar Silber erkämpfen. Marie Thielemann gelang es auch, in ihrem Einer über 500m die Bronzemedaille zu erkämpfen. Die Junioren wollten da natürlich nicht nachstehen. Hier erpaddelte sich Florian Kiock im Einer und mit Franz Schwarzbach im Zweier über die 200m die Silbermedaille. Ebenfalls über 200 m gab es für den Vierer Finn Jopek, Florian Kiock, Paul Bohlmann und Franz Schwarzbach sogar noch eine Goldmedaille. Gold gab es auch für den K2 der Leistungsklasse über 200m. Hier fuhren Benedikt Bachmann und Tobias Walz. Bei der Jugend konnte sich Arno Strauch mit einem super Rennen die Silbermedaille sichern. Noch besser lief es sogar im K4 über die 500m, hier konnte er sich zusammen mit Lion Waurich, Max Korehnke und Moritz Zoske über die Goldmedaille freuen. Nochmal Gold gab es für den Zweier Lion Waurich und Max Korehnke über 200m. Über die 500m mussten diese beiden leider dem dänischen Boot, welches sie über 200m noch hinter sich lassen konnten, dem Vortritt lassen und kamen hier als zweite ins Ziel. Mit diesen Ergebnissen endete der dritte und letzte Wettkampftag.

Nach den anstrengenden und erfolgreichen Wettkämpfen ging es für die Sportler noch zum Bummeln in die Hauptstadt Dänemarks. Hier genossen alle die Freizeit und erforschten in kleinen Gruppen die Altstadt von Kopenhagen. Jeder hat danach etwas Ausgefallenes zu berichten, da Kopenhagen eine Stadt mit vielen Kulturen ist und nie zu schlafen scheint. Nach dem Ausflug ging es dann wieder zurück zu den Zelten für die letzte Übernachtung.

Am Montag Früh wurde dann nach dem Frühstück alles abgebaut und verpackt. Zeit für die beiden Mannschaftsleiter, Bilanz zu ziehen. Die beiden Mannschaftsleiter zogen eine positive Bilanz dieses Wochenendes. Bei der RG Deutschland stehen 3 Gold-, 4 Silber- und 6 Bronzemedaillen auf der Habenseite. Die RG Sachsen konnte 2 Gold- und 2 Silbermedaillen mit nach Sachsen nehmen. Beide waren mit dem Einsatz und den gezeigten Leistungen sehr zufrieden. Einen besonderen Dank sprachen sie den beiden mitgereisten Müttern aus, welche sich um das leibliche Wohl der Sportler und Betreuer gekümmert hatten. Es war ein gelungenes Wettkampfwochenende in Kopenhagen mit zahlreichen Erfolgen und vielen positiven Erinnerungen, aus Sicht der Sportler, Trainer und Betreuer.

Erik Korehnke

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